Lukas Köppl
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Portfolio5 Min. Lesezeit

Mein Portfolio

Mein investierbares Portfolio auf wikifolio.com

Grafikquelle: wikifolio.com
Grafikquelle: wikifolio.com

wikifolio verstehen

Was ist wikifolio?

wikifolio.com ist eine Social-Trading-Plattform, auf der Trader, Portfoliomanager und Finanzprofis „wikifolios“ veröffentlichen: virtuelle Musterportfolios, die auf einer klar dokumentierten Anlagestrategie beruhen. Jede Position, jeder Trade und jede Performancezahl ist für alle Besucher der Plattform sichtbar; hinter den gezeigten Renditen stehen keine versteckten Entscheidungen.

Anders als bei einem klassischen Fonds kann jeder ein wikifolio erstellen: Vollzeit-Investoren, professionelle Trader oder Fachleute aus ganz anderen Bereichen, die zeigen möchten, wie sie ein Portfolio verwalten würden. Damit die Community eine Strategie ernst nimmt, muss sie so genau erklärt sein, dass ein möglicher Anleger versteht, worin er investiert: in welche Märkte, mit welchen Instrumenten und unter welchen Bedingungen Positionen eröffnet oder geschlossen werden.

Vom Musterportfolio zum handelbaren Zertifikat

Ein wikifolio startet als rein virtuelles Portfolio. Findet es genug Interesse bei Anlegern und erfüllt es die Emissionsvoraussetzungen der Plattform, wird es „investierbar“: Der Emittent Lang & Schwarz legt ein Open-End-Indexzertifikat auf, das die Positionen des wikifolios 1:1 abbildet. Ab diesem Zeitpunkt kann echtes Geld in die Strategie fließen.

Diese Zertifikate werden wie andere börsennotierte Wertpapiere an der Börse Stuttgart gehandelt, sodass Anleger die zugrunde liegenden Trades nicht selbst ausführen müssen; das Zertifikat bildet sie einfach ab. Jedes wikifolio-Zertifikat ist außerdem besichert: Der Emittent hinterlegt Wertpapiere und liquide Mittel in Höhe der ausgegebenen Zertifikate. Das schließt das Emittentenrisiko weitgehend aus, ohne zusätzliche Kosten für den Anleger.

Die Gebührenstruktur

Das Kostenmodell von wikifolio besteht aus zwei Teilen, und beide sind bereits im Zertifikat eingepreist; nichts wird gesondert berechnet.

Gebührenstruktur von wikifolio: Zertifikategebühr und Performancegebühr

Die Performancegebühr folgt dem High-Watermark-Prinzip: Sie fällt nur an, wenn das Zertifikat ein neues Allzeithoch erreicht, und nur auf den Gewinn über dem bisherigen Hoch. Für Gewinne, die den Kurs nur wieder auf ein bereits erreichtes Niveau bringen, wird also keine Gebühr fällig.

Beispiel: Das bisherige Hoch eines Zertifikats lag bei 140 €. Danach fällt es auf 120 € und steigt anschließend auf 150 €. Die Performancegebühr fällt nur auf die 10 € über dem alten Hoch von 140 € an, nicht auf die gesamte Erholung von 30 € ab 120 €.

Jeder Trader legt seinen Prozentsatz einmalig bei der Erstellung des wikifolios fest, zwischen 5 % und 30 %; danach lässt er sich nicht mehr ändern. Darüber hinaus gibt es keine Ausgabeaufschläge, keine Abokosten und keine Transaktionsgebühren für Trades innerhalb eines wikifolios. Zusätzlich fällt nur die übliche Kauf- und Verkaufsgebühr der eigenen Bank oder des eigenen Brokers an, wie bei jedem anderen Wertpapier.

Über mein Portfolio auf wikifolio.com

Aufteilung von LuElInvest: Aktien, ETFs, strukturierte Produkte und Cash (August 2026)
Aktienverteilung von LuElInvest nach Branchen (August 2026)
Grafikquelle: wikifolio, Aufteilung des Portfolios LuElInvest, Stand 6. August 2026
Grafikquelle: wikifolio, Aufteilung des Portfolios LuElInvest, Stand 6. August 2026

Dieses wikifolio soll grundsätzlich auf der Elliott-Wellen-Analyse basieren und ein möglichst breites Spektrum an Aktien, ETFs, ETPs, Anlagezertifikaten und Hebelprodukten abdecken. Kauf- bzw. Einstiegsentscheidungen sollen in zuvor definierten Zielzonen erfolgen, die mithilfe von Fibonacci-Retracements und -Extensions berechnet und durch Price Action, Liquiditätszonen, fundamentale Faktoren sowie mithilfe des aktuellen Marktsentiments nach meinem Ermessen validiert werden sollen. Im Rahmen der fundamentalen Analyse sollen Aspekte der Globalanalyse einfließen, wobei ich auf Wechselkurse, Inflation, Geldmengenentwicklung, das politische Umfeld sowie den allgemeinen Konjunkturverlauf achte. Ergänzend nutze ich quantitative Unternehmensbewertungen, bei denen vor allem Gewinnentwicklung, Umsatzentwicklung und das Kurs-Gewinn-Verhältnis berücksichtigt werden sollen. Im Bereich der Sentimentanalyse verwende ich Fear-and-Greed-Indikatoren.

Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes soll ein möglichst konsequentes Risikomanagement sein.

Überwiegend soll der Anlagehorizont kurz- bis mittelfristig sein, da die Umschlaghäufigkeit der Positionen typischerweise innerhalb dieses Zeitraums liegt. Einzelne Positionen können nach meinem Ermessen auch langfristig gehalten werden. Hebelprodukte und Zertifikate können für kurz- bis mittelfristige Spekulationen oder zum Hedging genutzt werden.

Zur Risikostreuung sollen regelmäßig verschiedene Basiswerte aus unterschiedlichen Anlageklassen, Ländern und Sektoren analysiert und Einstiege geplant und umgesetzt werden. Hierdurch soll ein Klumpenrisiko gezielt vermieden werden.

Das Ziel dieses wikifolios soll sein, durch einen meines Erachtens fundierten und regelbasierten Ansatz eine mögliche und nachhaltige Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt zu erreichen und dabei das Risiko jeder einzelnen Position möglichst zu begrenzen.

Mein Risiko- und Liquiditätsmanagement

Um mein Portfolio strukturierter und flexibler zu steuern, nutze ich ein dynamisches Risiko- und Liquiditätsmanagement.

Das Risiko einer Position definiere ich grundsätzlich über das eingesetzte Kapital und nicht ausschließlich über einen festen Stop-Loss. Ziel ist es, die Positionsgrößen konsequent an die jeweilige Anlageklasse und die Marktchancen anzupassen.

Bis zu 20 % des Portfolios investiere ich in Kryptowährungen und kryptonahe Unternehmen. Durch entsprechende Marktbewegungen kann dieser Anteil im Lauf der Zeit auch über 20 % steigen. Grundlage dafür ist meine langfristig positive Einschätzung der zugrunde liegenden Technologie und der Marktstruktur.

Die Positionsgrößen richten sich nach der jeweiligen Anlageklasse:

• Einzelaktien: ca. 0,25–1 % Risiko je Position

• Long-Zertifikate: ca. 0,1–0,5 %

• Rohstoffe: ca. 0,25–2 %

• Aktien-ETFs: ca. 0,25–2,5 %

Zusätzlich nutze ich Geldmarktanlagen flexibel als Liquiditätsbaustein im Portfolio.

Anleihen halte ich als eigenständigen, defensiven Portfoliobaustein; sie dienen vor allem dazu, das Portfolio zu stabilisieren und die Gesamtschwankung zu verringern. Bei Anleiheinvestments achte ich darauf, dass einzelne Länder zum Zeitpunkt der Investition unter 10 % des Gesamtportfolios gewichtet sind.

Bei der Portfolioallokation werden Anleihe- und Geldmarktpositionen bei der Bewertung des Aktienanteils vollständig herausgerechnet. Ich behandle sie funktional als Cashbestand bzw. verfügbares Liquiditätskapital und nicht als Teil des investierten Aktienrisikos. So entsteht eine klare Trennung zwischen riskantem Aktienkapital und defensiven Liquiditäts- und Stabilitätspositionen.

Short-Positionen setze ich vor allem dann ein, wenn die Liquiditätsquote im Portfolio unter 5 % fällt. Sie dienen dann in erster Linie dazu, die Liquidität zu stabilisieren und bestehende Long-Positionen gezielt abzusichern. Sie sind damit ein flexibles Instrument des Risikomanagements, aber nicht zwingend dauerhafter Teil der Allokation.

Mit diesem Ansatz ermögliche ich eine breite Diversifikation, die effiziente Umsetzung vieler Investmentideen und gleichzeitig genügend Flexibilität für unterschiedliche Marktphasen.

Falls es künftig Anpassungen gibt, werde ich sie transparent kommunizieren. Einzelne Portfolioentscheidungen können je nach Situation von den genannten Richtwerten abweichen.

P.S. Mein wikifolio hat mit nur 5 % die niedrigste Performancegebühr, davon erhalte ich 50 %.

Hier geht es zu meinem wikifolio

Logo von wikifolio

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